Was Microsoft für “Fakten” hält

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Unter dem Titel “Windows Internet Explorer 8: Get the facts” hat Microsoft eine Vergleichstabelle zwischen dem IE8, Firefox und Chrome veröffentlicht. Ich frage mich, ob eine öffentliche Umfrage auf Basis dieser Tabelle die gleichen Ergebnisse ergeben hätte, wie die, zu denen Microsoft (offensichtlich) selbst gekommen ist. Mal ehrlich – selbst hartgesottene MS-Evangelisten müssen bei dieser Tabelle schmunzeln – oder?

OK, der IE8 ist um Längen besser als seine Vorgänger (die IE6-Pest ist immer noch nicht ausgerottet…). Die F12-Taste bringt immerhin den Nutzen, den Firebug in der Version 0.8 (Schätzung) im Firefox zur Verfügung stellte. Aber besser als nichts. Sicher, vieles, was ich an “meinem” Firefox schätze, wird über Extensions realisiert. Aber ich mag dieses Konzept. Ich will keine “eierlegende Wollmilchsau”, die ein bisschen alles aber nichts richtig kann. Ich stelle mir gern die optimale Lösung zusammen. Und das geht (momentan) nur im Firefox. “Get back the Web!”


PHP Unconference in Hamburg

PHP Unconference 2009 in Hamburg

Soeben habe ich mein Ticket für die diesjährige PHP Unconference in Hamburg gebucht. Nachdem es in den vergangenen Jahren nicht gepasst hat, habe ich mir den Termin dieses Mal rechtzeitig geblockt (12. + 13. September). Direkt vor der Haustür sollte man sich das nicht entgehen lassen…

Was eine “Unconference” ist? Eine Konferenz ohne die üblichen festen Strukturen – eine sich selbst entwickelnde Veranstaltung. Mehr Infos hier: Wikipedia, Digital Web Magazine


Open-Source-Gedanke steigert die Webgefahr

Google Alert hat mich heute auf einen Artikel in der Computer Zeitung hingewiesen: Open-Source-Gedanke steigert die Webgefahr – Computer Zeitung. Selten habe ich größeren Schwachsinn im “Bild-Zeitungsstil” gelesen, als diesen. Völlig ohne Hintergrundinformationen wird hier OpenSource Software als fragwürdig dargestellt – insbesondere Joomla wird mehrfach namentlich genannt.

Zitat: Wie erfahren die Anwender, dass es ein Problem gibt, dass mit einem Patch geschlossen werden muss? „Als kommerzieller Anbieter weiß ich welchen Kunden ich welche Software verkauft habe und kann diese entsprechend informieren.“

Nee, is klar. Wenn ich mir mein MS-Office Home Paket bei Aldi kaufe, plaudert Microsofts persönlicher Kundenbetreuer gern mit mir wöchentlich über deren Sicherheitslücken. Ich bin registrierter Kunde / Nutzer für einen Haufen von Anwendungen. Von den allerwenigsten erhalte ich Informationen über Sicherheitsprobleme. Die Lücken, die z.B. auf Heise.de publiziert werden, habe ich vom Softwarehersteller noch nie gemeldet bekommen (ganz aktuell: Kritische Lücke in Excel aktiv ausgenutzt).

Wenn ich Anwendungen einsetze, insbesondere Webanwendungen, von denen mein Unternehmenserfolg (oder ähnliche wichtige Dinge) abhängt, habe ich selbst die Verantwortung, mich zu informieren. Joomla weist bei der Installation auf Ressourcen (z.B. Newsfeeds, Foren, …) hin, die über aktuelle Patches informieren.

Wenn ich das nicht kann – oder will – muss ich jemanden beauftragen, der das für mich tut (die Inspektion meines Autos mache ich in der Regel ja auch nicht selber) – und zwar nicht den Sohn eines Freundes, dessen Bruder mal eine HTML-Seite mit Frontpage erstellt hat.

Hier liegt das eigentliche Problem: die Entscheidung darüber, wer den Job macht! OpenSource Software ist (i.d.R.) jederzeit irgendwo verfügbar. Jeder kann’s ausprobieren und daran “herumfrickeln”. “Was? Es gibt ganz viele Erweiterungen? Na klar – ein Gästebuch braucht unsere Seite.” Viele “Entscheider” sind froh, wenn irgend jemand sich drum kümmert. Wenn’s nichts kostet – noch besser. Würden diese Entscheider dem Azubi erlauben, an ihrem Buchaltungssystem herumzuschrauben? Sicher nicht. Aber Webseiten und Onlineshops werden von Leuten mit vergleichbarem Know How aufgesetzt. “Wartungsvertrag? Brauchen wir nicht…”. Vielleicht erzählt mal einer diesen Leuten, dass es sich bei den genannten Systemen (Joomla, Drupal, Typo3) um Serversoftware handelt, die eine ähnliche Pflege benötigt wie z.B. der hauseigene Exchange-Server.

Ich kann mir jedes System – ob Open oder Closed Source – sicher oder unsicher einrichten – abhängig von meinem Know How. Wenn ich es nicht besser kann bin ich selber Schuld!

Nur einen kleinen Unterschied gibt es dann doch: bei OpenSource Software habe ich zumindest die Möglichkeit, Probleme selber zu erkennen und zu beheben – auch wenn ein Softwarehersteller einen Bug als unkritisch einstuft!


Tagesspiegel-Shop in Joomla-Zeitschrift

image Das OpenSource-Extraheft “Joomla” informiert ausgiebig über alle Bereiche, die einen Joomla-Anwender interessieren. Daher kann ich dieses Heft (trotz eines Preises von € 12,80) durchaus empfehlen. Ganz besonders freut uns, dass der von uns erstellte Webshop des Tagesspiegels in Berlin lobend erwähnt und besonders auf unsere Programmerweiterungen eingegangen wurde. Zitat: “Superidee, den Shop mit Communityfunktionen aufzumotzen”.

Auf knapp 100 Seiten gibt es kurze Workshops zu verschiedenen Anwendungsbereichen von Joomla und Tipps zu verschiedenen Erweiterungen, Joomla-Hosting, Sicherheit und Templateerstellung. Das Inhaltsverzeichnis kann hier eingesehen werden. Das Heft kann auch bestellt werden.


Driving home for Christmas

Sorry, die letzten zwei Tage hab ich es nicht geschafft… Heute wieder etwas wirklich Weihnachtliches. Kein Geheimtipp, aber ein schöner Song. Als ich vor Jahren nach arbeitsreichen Wochen kurz vor Weihnachten gen Heimat fuhr und wusste, dass ich jetzt ein paar Tage wirklich nichts anderes tun würde, als feiern, essen und alte Freunde treffen, kam dieses Lied im Radio. Es traf genau mein “entspanntes” Gefühl. Und das ist das Schöne an dem Lied: jedes Mal, wenn ich es höre, ist es wie ein 4-Minuten-Urlaub.


Nimm ein Buch!

Folgende Aufforderung auf einer Website habe ich sofort umgesetzt:

  • Grab the nearest Book
  • Open it on page 56
  • Find the fifth sentence
  • Post the text in your journal along with these instructions
  • Don’t dig for your favourite book, the cool book or the inellectual one: pick the CLOSEST

Meme spotted on Paul McNett’s blog

OK, da in meiner Nähe meist "Die New York-Trilogie" von Paul Auster liegt, musste ich nicht einmal meinen Hintern bewegen, um nach der 56. Seite zu suchen. Hier ist der geforderte Text:

Immer nach der Möglichkeit eines Doppelsinns, eines Wortspiels Ausschau haltend, zeigte er, dass das Wort "kosten" im Sinne von "schmecken" tatsächlich eine Anspielung auf das lateinische "sapere" war, das sowohl "schmecken" als auch "wissen" bedeutet und daher eine unterschwellige Anspielung auf den Baum der Erkenntnis enthält: die Quelle des Apfels, dessen Geschmack das Wissen in die Welt brachte, das heißt das Gute und das Böse.


Interview auf Joomlanews.ch

image Ein Hinweis in eigener Sache (und um mal wieder hier etwas zu schreiben): auf Joomlanews.ch ist ein Interview mit mir veröffentlicht worden. Natürlich geht’s um Joomla und Virtuemart.


Tutorial zu Virtuemart Themes

Der Virtuemart 1.1 Shopkomponente ein neues Gesicht verpassen

image Auf Joomlanews.ch ist soeben ein kleines Tutorial von mir veröffentlicht worden, in dem ich die Nutzung der in Virtuemart 1.1 eingeführten Themes beschreibe. Es ist keine Programmieranleitung – das sollte man schon können, wenn man am Kern eines Ecommerce-Systems arbeitet – sondern eine Einführung in die Nutzung der Themes und der wichtigsten Elemente. Das Tutorial steht auch als PDF-Download zur Verfügung. Viel Spaß beim Lesen und Ausprobieren!


Kreative Online Shops

Design Showcase Of Creative Online-Shops | Design Showcase | Smashing Magazine

Wieder einmal Smashing Magazine. Heute erschien ein Design Showcase über kreative Online Shops. Ziemlich interessant, wie einige Shops aufgebaut sind. Stellt sich lediglich die Frage, ob diese Shops auch mehr verkaufen.

Schließlich hat der gemeine Internetnutzer eine gewisse “Handhabung” von Internetseiten – insbesondere Shops – gelernt und ein noch so kreatives abweichen von dieser “Norm” erfordert ein gewisses Interesse an der Sache. Man muss sich nur z.B. Amazon ansehen um festzustellen, dass jegliche Hürde – technisch (Flash, Javascript, …) oder in der Bedienung – ausgeschaltet wird, um so wenig Benutzer wie möglich vom Kauf abzuhalten.

Wie auch immer. Eine interessante Sete und gute Ideen!


Update zu Maiden in Wacken

W:O:A – Wacken Open Air : Festival Today – Ausgabe 3

Dass ich nicht übertrieben habe mit der Darstellung des Maiden-Konzertbeginns, beweist die “offizielle” Darstellung in der WOA-Zeitung “Festival Today”.

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Zitate:

  • “Was dann geschah lässt sich nicht in Worte fassen. Auch wenn ich teilweise dachte,ich müsste sterben und mir der eine oder andere Crowdsurfer mit seinen Stiefeln eine verpasste, gehört dieses Konzert zu den spannendsten und verrücktesten Erlebnissen, die ich je in meinem Leben gemacht habe.”
  • “The fields here at Wacken have never been that crowded before.”
  • “Es geschahen Szenen, die ich bisher auf keinem anderen Konzert von Iron Maiden oder Wacken Open Air gesehen habe”

Komplett nachzulesen hier in der PDF-Ausgabe.



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